WAS ANDERE ÜBER DIE DENKEN

 



„Die Polly Adler-Kolumne ist manchmal so witzig, dass es mich vom Radl schmeißt.”
Hermann Maier, Sportmythos


„Polly und der Barolo gehören inzwischen zu meiner Familie.”
Willi Resetarits, the artist formerly known as Dr. Kurt Ostbahn


„Polly Adler ist verantwortlich, dass wir nicht dumm sterben.
Weil sie mitschreibt, wie dumm wir leben.”
Dieter Chmelar, TV-Moderator und Autor


„Die hat ein Herz unterm Dekolleté. Und Nerven, die nie ganz zusammenbrechen.
Dieses Buch gehört ins Notfallpaket wie Riechsalz und solche Sachen.”
Marga Swoboda, „Krone”-Kolumnistin


„Urvollepeinlich!” Stella Hager, Adler-Tochter

„Wir hoffen, dass wir irgendwann einmal von den geistlosen Ergüssen dieser
dämlichen Möchtegern-Emanze verschont bleiben, aber leider...”  M. Kammer, Leserin

„Federnde Frauenkolumnen voller Wiener Schmäh!” 
Doris Knecht im „Tagesanzeiger-Magazin”, Zürich


„Literarische Miniaturen, bisweilen gar in der Qualität eines Anton Kuh oder Alfred Polgar.”  
Georg Hofmann-Ostenhof, „profil”


Jedes schmutzige Detail DORIS KNECHT, Kurier
Zwischen Schenkelklopfer und Sickerwitz: Keine Angst vor dem "weiblichen" Humor!

Permanent treffe ich auf Männer, die behaupten, es gebe keine witzigen Frauen. Also, keine witzigen Schreiberinnen. Wie ich vergangenes Jahr in Frankfurt über die Buchmesse wandelte, hörte ich allenthalben die Klage-Frage, wo denn, bitte, die witzigen Autorinnen seien? Entschuldigung? Wo leben die? Definitiv nicht in Wien. Sonst würden sie Polly Adler kennen. Polly Adler, die, wie jetzt eh schon jeder weiß, in Wirklichkeit Angelika Hager heißt, hat gerade zwei neue Bücher veröffentlicht. Einerseits eine pipifeine Kombination aus Kolumnenband und Buch-Kalender ("Polly Klinik 2010"). Andererseits einen Band Short Storys ("Nur Idioten sind glücklich", beide Amalthea), der Adler, also Hager, als kolossale, scharfsichtige und, ja, grundwitzige, Erzählerin ausweist, die so ziemlich jedes schmutzige Detail über das Leben und die Männer kennt: Und trotzdem beide abgöttisch liebt. Wobei "witzig" ein expansiver Begriff ist, wie das Duo Schmidt/Pocher ja eben erst eine Zeit lang bewies: Der dehnt sich vom Bruhaha-Schenkelklopferhumor bis zum feinen, geistreichen Sickerwitz, und was bei Schmidt/Pocher auf Dauer gar nicht funktionierte, fügt sich hier harmonisch in einer Adler zusammen: Denn die entdeckt noch in der fiesesten Frust-Anordnung, im ärgsten Daseins-Kramuri die Pointe. Man muss nur hinschauen. Und man muss sie nur sehen wollen. Und Adler will: Was keinen wundert, der das glockenhelle Lachen der Autorin jemals live gehört hat. Es sind vorzugsweise Geschichten über ganz normal vom Leben gebeutelte Frauen: aber wie Adler die Männer darin vorführt, sollte auch die Männer interessieren. Unbedingt.

ANDREA BRAUNSTEINER IN „WOMAN”:
In ihrem ersten Erzählband „Nur Idioten sind glücklich" geht die Kultkolumnistin mit ihren Figuren ziemlich unsanft um. Wenn die auf der Suche nach dem Glück nur ein wenig behindert werden, walzen sie ihr Umfeld wie Schneeraupen nieder. Gemein & gut.

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