New York hat „Sex and the City”, London Bridget Jones und Wien Polly Adler, die Kultkolumnistin, deren „Nerven nie ganz zusammenbrechen” (Marga Swoboda). Die Frau, die sich hinter Polly Adler versteckt, ist die Wiener Journalistin Angelika Hager. 1995 Jahre erfand sie für das Kurier-Magazin „Freizeit” die schwarz bebrillte Kunstfigur, „um eine Stuntfrau für meine Sehnsüchte zu haben und mich nicht selbst auf den Wühltisch legen zu müssen.” In ihrem Leben abseits des Adler-Daseins leitet Hager das Gesellschaftsressort des Nachrichtenmagazins „profil”, widmet sich ihrem Lebensinhalt namens Stella, findet, dass kein Alkohol keine Lösung ist, verweigert sich noch standhaft der Gartenarbeit und schreibt Theaterstücke, Kabarettprogramme („Einsendeschluss” für Andrea Händler) und Drehbücher („Polly Adler” für den ORF).
Koordiniertes Bräunen der Beine: Deutsches Gefängnis um 1965
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„ADIEU FORTPFLANZ” ![]() Leben mit dem Alien Und dann ist wieder einmal dieser Muttertag. Und man sieht sich gezwungen, mit Salzteig-Colliers oder mit Fingerfarben malträtierten, atompilzgrünen Seidenschals durch das bebauteGebiet zu gehen. An solche Momente erinnert man sich aber spätestens dann mit Wehmut, wenn plötzlich ein düster blickendes Wesen mit Weltschmerz-Kajalaugen in der Wohnung mit Verve sein Leben „chillt“, seine Zahnspange im Pizzakarton vergisst und sich vorrangig der fernmündlichen Kommunikation hingibt. „Facetime“ war nämlich gestern. profil-Redakteurin Angelika Hager, die eine Zweitexistenz als „Kurier“-Kolumnistin Polly Adler führt, spendet in „Adieu Fortpflanz“ Trost und Ratlosigkeit von der Erziehungsfront und erzählt, warum man sein Kind zwar immer liebt, aber manchmal dennoch nicht leiden kann. Bei Amalthea. Polly Adler „Adieu Fortpflanz“ 240 Seiten, Amalthea 22,95 Euro Erhältlich bei Thalia www.thalia.at oder Amazon www.amazon.de Polly Adler auf Facebook: |
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