WUCHTELN AUS "AMOUR...PFUUH"

Wo bleibt die liebe Tradition der emotionalen Selbstaufgabe,” kann der Produktionsmanager sich gar nicht mehr einkriegen, „darin wart ihr Frauen doch so gut...”

Das Leben, das man einst unter Schmerzen in diese Welt geschossen hat, pisst einem irgendwann auf den Mittelscheitel.

„Willst du nicht, dass deine Mutti glücklich ist?” „Die hat doch mich, das ist soviel mehr Glück, als ein einzelner Mensch vertragen kann.”

„Paris Hilton hat im Knast über fünf Kilo abgenommen,” sagt das Kind, „ist doch toll, oder? Was essen die dort?”

Ich will, dass meine Tochter Theaterstücke mit subtilen Öko-Messages stemmt,Fingerfarben-Pollocks aus der Hüfte schießt und sich überhaupt wie ein Fünfer aus einer Montessori-Lotterie benimmt.Kann ich mir pinseln.

Am liebsten hätte ich jetzt „Hormone sind Fetzenschädel an die Wand gesprayt.”

Der Sexualtherapeut erwachte kurz aus der Agonie und trompete ins Gemenge: "Geht's doch nach Haus vögeln, dann is’ endlich a Ruh!"

Gab es Erkenntnisproviant nach dieser Geschichte?
„Kinderle,” schüttelte sie entschieden den Kopf, „würde beim Lieben der Verstand am Steuer sitzen, wäre die Menschheit schon ausgestorben.”

„Hast du mich ein bisschen vermisst?” fragte der Nougat.
„Wie bitte, kann einem jemand, der sowieso nie da ist, fehlen?”
„Weil die, die ständig da sind, einem auf Dauer nicht abgehen können.”

„Versprich’ mir eines...”
„Alles,” hauchte ich, voll des Willens zur Wehrlosigkeit.
„Bitte, bitte trinke wieder...denn diese Realität ist nichts als eine Illusion, die auf Alkoholmangel zurückzuführen ist.”

Wenn in sogenannten Beziehungen viel zu lang zu wenig passiert, sehen die irgendwann aus wie Geranien von gestern – matt und sinnlos.

"AMOUR... PFUUH! Neue Geschichten aus dem Chaos der Liebe. Lesen Sie hier einige Kostproben>>

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