Kolumnen


Amour-Hatscher

Polly Adler ist gelandet – mit „Amour-Hatscher”, dem neuen „Best of”-Band der Kult-Kolumnistin zum 20. Geburtstag: 250 Mal Chaos, Wahnsinn, Sehnsucht, Beziehungscrashs und Reflexionen zum ewigen Rätsel Mann, 250...

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Polly Adler
„Amour-Hatscher"

(Amalthea; 22€)


Amour Pfuuh

Eine pubertierende Tochter in einer heißen Paris Hilton-Phase, ein Nougat und sein bitterer Abgang, Freundinnen im Hormonrausch und immer wieder kein Happy End in Sicht! Wie viel Leid, Leidenschaft, Melodramen, Höhenflüge,...

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Polly Adler
„Amour Pfuuh"

(Amalthea; 9.95€)


Nur Idioten sind glücklich

In den Stöckelschuhen der Heldinnen von Polly Adler möchte man unter keinen Umständen stecken. Ihnen dabei zuzusehen, wie es sie bei der Suche nach dem Glück immer wieder aus...

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Polly Adler
„Nur Idioten sind glücklich"

(Amalthea; 9.95€)

Termine

12. Mai 2019

Muttertags-Special – ein Programm um den Fortpflanzen-Wahnsinn

12. Mai um 11 Uhr im Wiener Rabenhof: Das Muttertags-Special – ein Programm um den Fortpflanzen-Wahnsinn. Mit Maria Happel und Petra Morzé.


Pollys Welt

Ein Abend mit Feingold – 06.03. Wien

Filmvorführung von Olivia Pixners großartigem Film „Tage mit Feingold” im Jüdischen Museum, nachher durfte ich ihn auf dem Podium interviewen. Später lachen wir, weil er nicht nur der älteste Jude in Österreich ist, sondern auch weil auch der ÖAMTC sich in einer Zeitungsnotiz rühmt, ihn als sein ältestes Mitglied zu führen. Er wird im Mai 104 Jahre alt und hat vier Konzentrationslager überlebt: Marko Feingold ist ständig „on tour”, um die Erinnerung an die dunkelste Epoche unserer Geschichte wach zu halten. Geboren 1913 im ungarischen Teil der Monarchie reist der Mann, der jahrzehntelang ein Textilmoden-Geschäft in Salzburg führte und der optisch einen Hauch von Maurice Chevalier hat, immer wieder mit Schülern nach Auschwitz, um ihnen seinen Überlebenskampf in der Hölle zu schildern. Der Verein, der diese Reisen organisiert, heißt MOrAh und wurde von Olivia Pixner und ihrem Bruder Tamir gegründet. Meine Freundin Iris Singer, ebenfalls im Vorstand des Vereins, brachte uns alle zusammen. Ich bin sehr dankbar, dass ich Herrn Feingold und seine mit großartig trockenem Humor ausgestattete Frau Hanna kennen lernen konnte. Nach der Veranstaltung gingen wir alle noch ins Café Engländer und Herr Feingold erzählte mir von der wunderbaren Zeit in Italien vor dem Krieg. Er und sein Bruder werkten als Vertreter für flüssiges Bohnenwachs, nachdem sie im Dollfuß-Österreich keinen Job mehr bekamen. Mussolini war, laut Marko Feingold, kein Judenhasser, sie führten ein unbehelligtes Leben – viele, fesche Anzüge, Arbeit von neun bis elf Uhr Vormittag und dann High Life bei den Fünfuhrtees in den Kurorten.



Der schwimmende Salon im Thermalbad Vöslau

Das Festival, das aus der Reihe tanzt: Polly Adler gründete 2011 das Literaturfestival „Der schwimmende Salon” im pittoresken Thermalbad Vöslau. Bis dato performten im Quellbecken Künstler wie Andrea Jonasson, Maria Bill, Maria Happel, Claus Peymann, Philipp Hochmair, Michael Heltau, Sunnyi Melles, Nicola Kirsch, Mavie Hörbiger, Robert Palfrader, Roland Koch, Christoph Grissemann,  Franziska Hackl, Florian Teichtmeister, Johannes Krisch, Franziska Weisz und Thomas Glavinic. Die Vorbereitungen für 2017 laufen auf vollen Touren, Details spätestens im März hier und auf www.thermalbad-voeslau.at/schwimmendersalon

 

Polly Adlers Geschichte

Die Frau, die sich hinter Polly Adler versteckt, ist die Wiener Journalistin Angelika Hager. 1995 Jahre erfand sie für das Kurier-Magazin „Freizeit” die schwarz bebrillte Kunstfigur, „um eine Stuntfrau für meine Sehnsüchte zu haben und mich nicht selbst auf den Wühltisch legen zu müssen.” Daraus entstanden inzwischen neun Bücher, eine Fernsehserie, ein TV-Film und viel anderer Unfug.

Seit zwanzig Jahren ordiniert Polly Adler und lädt zu Exkursionen in den Wahnsinn ihres Alltags. „Ich habe es satt, dieser Frau ständig den Psychiater ersparen zu müssen“, schrieb einmal eine Leserin mit dem bedrohlichen Pseudonym Eurydice. Der Vorwurf hat natürlich seine Berechtigung. Selbstredend ist das Kolumnisieren auch eine Art Scherz-Therapie in eigener Sache. Vor allem tut mit den seelischen Frostschutzmitteln Schmäh und Selbstironie alles sehr viel weniger weh. Sowohl ihre Schöpferin als auch die Kolumnistin glauben an die schöne alte Charlie Chaplin-Formel: „Tragödie plus Zeit = Komödie.” Ach ja, den Namen hat sich die Hager von einer legendären Puffmutter aus dem New York der zwanziger Jahre geklaut. Polly Adler versorgte Hagers Lieblingsschriftstellerin Dorothy Parker stets mit wärmenden Getränken.




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office@pollyadler.at